Engelsberg

Andìlská Hora ve Slezsku

 50° 3' 35"    -   17° 23' 18"

Engelsberg, Stadt in Österreichisch-Schlesien, Bezirkshauptmannschaft Freudenthal, hat eine Pfarrkirche und (1880) 2272 Einw., welche Leinenweberei und -Zwirnerei betreiben.
 



 

Gegründet wurde der Ort 1540, 1553 als Bergstadt registriert und erhielt 1556 Bergrecht von Johann d. Ä. von Würben auf Freudenthal. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erhielt der Deutscher Ritterorden das Städtchen, der es bis 1639 hielt.

Die Stadt Engelsberg hatte am 1. Dezember 1930 1417 Einwohner, am 17. Mai 1939 1410 und am 22. Mai 1947 waren es 409 Bewohner.

Die deutschen Bewohner wurden 1945 ausgeraubt und vertrieben. Viele wurden bestialisch ermordet.

  • Josef Bartsch, Krippenschnitzer

  • Gruner, Joseph, Musiker, Tenorist

  • Moritz Jursitzky, schlesischer Volksschriftsteller

  • Albert Schindler, Biedermeiermaler und Kupferstecher

  • Eduard Schön, geb. 23.01.1825. Er studierte Jura und war später höherer k.u.k. Beamter im Wiener Finanzministerium. Bekannt wurde er jedoch als Komponist und durch seine Liedkompositionen und er nannte sich E.S. Engelsberg. Unterhalb des neuen TV-Turms auf dem Pradìd in Richtung Baborka-Hütte im Naturschutzgebiet befinden sich Reste einer ehemaligen Gedenkstätte für diesen schlesischen Künstler.